Gelnägel
In fast allen Nagelstudios können Kundinnen sich heutzutage künstliche Gelnägel machen lassen. Es handelt sich dabei um ein dauerhaft haltbares Produkt, dessen Erstellung eines nicht unerheblichen Zeitaufwandes bedarf.
Behandlungsablauf im Überblick
Zunächst wird die Nagelhaut ein wenig zurückgeschoben und der Naturnagel muss mit einer Spezialfeile – dem Buffer – angeraut werden. Der Staub muss danach sorgfältig vom Naturnagel mit einem Pinsel entfernt werden, bevor der Primer – eine Haftgrundierung – aufgetragen werden kann. Diese Schicht muss gut austrocknen, bevor es weitergehen kann. Das Haftgel wird im nächsten Schritt auf den Nagel aufgetragen und muss kurz aushärten. Dann geht es an den eigentlichen Nagelaufbau, der bis zum Erreichen der gewünschten Form wiederholt wird.
Wärmeentwicklung durch UVA Bestrahlung
Jede einzelne Schicht muss unter einer Speziallampe mit UVA-Strahlen aushärten.
Wer besonders hitzeempfindliche Hände hat, der empfindet diese Phase schon einmal als unangenehm, die meisten Frauen spüren jedoch nur ein wenig Wärme im Bereich des Nagels. Die entstandene Schwitzschicht wird mit einem speziellen Reinigungsmittel abgewischt.
Dauerhaft haltbare individuelle Gestaltung
Nun ist die Grundlage der künstlichen Nägel fertig gestellt und die Nägel können in Form gefeilt und mit dem Buffer geglättet werden. Staubreste werden wieder sorgfältig entfernt. Die Gestaltung der Nägel erfolgt nun mit farbigen Gels oder bei der French Manicure mit rosafarbenem oder weißem Gel, das wiederum in zwei Schichten aufgetragen wird. Den Abschluss bildet ein Glanz oder Schutzlack, der die Gelnägel dauerhaft haltbar macht und gegen unerwünschte Kratzer schützt.
Allergische Reaktionen sind selten
Gelnägel sind stets flexibel und lösen sich in der Regel nicht vom Naturnagel ab. Allergiebelastete Frauen reagieren auf Gelnägel nur sehr selten mit einer allergischen Reaktion.
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